Aktualisierung Winterprognose 2014/2015

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“   (indisches Sprichwort)

Wer den Beitrag aufmerksam liest, wird verstehen, wie dieser Spruch im übertragenem Sinn gemeint ist   😉

Da ich mich als Hobbymeteorologe erst das dritte Jahr mit Meteorologie, Synoptik und Klimathemen beschäftige, weise ich eingangs darauf hin, dass ich mit dieser Wintertrendprognose keinen Anspruch auf den Status einer wissenschaftlichen Arbeit erhebe.
Vielmehr ist es eine empirische Herangehensweise auf Basis meiner persönlichen Erfahrung mit dem Wetter, des angelernten Wissens und der Interpretation der im Internet öffentlich zugänglichen Informationen/Fachartikel, die ich verlinkt habe…………

………………..motiviert von Neugier und Vorfreude auf den Winter     😉

Meine Abhandlung ist in 4 Kapitel gegliedert (Statistik, Langfristprognosen, aktuelle  Troposphärenausgangslage, Klimaphänomene als Einflussfaktoren/Telekonnektion) mit einer abschließenden persönlichen Entscheidungsfindung meiner Prognose zum Zeitpunkt 09.11.2014.

 

 

 1. Statistik

Bedient man sich ausschließlich der Statistik, ist die Winterprognose rasch erledigt: viel zu mild. Dafür spricht die milde Vorgeschichte im laufenden Jahr 2014, der sehr milde September und der extrem milde und gleichzeitig niederschlagsreiche Oktober.

Exemplarisch der aktuelle Klimaspiegel der ZAMG für 2014:09.11.2014.klispi365-5904-2014Quelle: ZAMG

Statistisch kommen Mildwinter (genauso wie Kaltwinter) immer im Paket. Da der Winter 2013/2014 als Mildwinter in die Aufzeichnungen eingegangen ist und es davor kältere Winter gab, wird aus statistischer Sicht der kommende Winter zu mild.
Ich selbst bin weder ein Freund der Statistik, noch hält sich das Wetter immer daran.

 

 

2. Langfristprognosen

Zwei Langfrist-/Saisonprognosen von seriösen Instituten, die mit Sicherheit mit wissenschaftlichen Methoden an die Aufgabe herangehen, möchte ich zitieren.   Zum einen die ZAMG mit dem Balkendiagramm der wahrscheinlichen Temperaturabweichung für Nov. 2014 bis Jänner 2015:

09.11.2014.season_fcst_prob_AGL201410_3monthsmean_T2m_201411

Die ZAMG geht von einer Fortsetzung  des Trends zu überdurchschnittlichen Temperaturen aus.
Die marginale Erklärung des Meteorologen der ZAMG hier.

 

Sehr umfassend, aufschlussreich und von mir auch immer wieder eingesehen sind die Karten und Prognosen des Climate Prediction Centers in den USA.
Die aktuellen monatlichen Vorhersagen für Temperaturabweichung und Niederschlagsabweichung von den langjährigen Durchschnittswerten sehen wie folgt aus:

09.11.2014.tdez.euT2mMonInd2————09.11.2014.pdez.euPrecMonInd2
09.11.2014.tjan.euT2mMonInd3———–09.11.2014.pjan.euPrecMonInd3

 

09.11.2014.tfeb.euT2mMonInd4———–09.11.2014.pfeb.euPrecMonInd4
(Quelle: CPC)

Danach wären die meteorologischen Wintermonate Dez.-Feb. jeweils um 1° bis 2° zu warm mit  insgesamt leicht überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen, vor allem wieder südlich der Alpen. Dies würde auf häufige SW-Lagen hindeuten.

 

 

 3. Troposphäre aktuell

Betrachtet man den aktuellen Zustand der Troposphäre anhand der 500hPa Geopotentialfläche, in der ja maßgeblich unser Wetter repräsentiert wird, so haben wir es mit einer sich immer wieder regenerierenden Duckverteilung zu tun:  Atlantiktief/-trog, blockierendes Kontinentalhoch , milde SW-Strömung über Mitteleuropa:

09.11.2014.ECH1-0

 

Nach einem Abtropfvorgang ins Mittelmeer beginnt der Prozess von vorne. In der Meteorologie spricht man von Erhaltungsneigung der Atmosphäre. Das zugrundeliegende Zirkulationsmuster hat uns den ganzen vergangenen Winter begleitet und ist mit kleinen Unterbrechungen bis jetzt in den Herbst erhalten geblieben. Ändert sich daran auch in den nächsten Monaten nichts, ist ein Mildwinter vorprogrammiert.
Derzeit simulieren die Modelle (GFS,EZ) aber immer wieder Entwicklungen, die auf eine Umstellung der Großwetterlage und damit des Zirkulationsmusters auf der Nordhalbkugel hindeuten.
Dazu bedarf es eines Blickes auf die gegenüberliegende Seite des Nordpols. Ostsibirische Kaltluftmassen gelangen nach Osten auf den noch warmen Pazifik und induzieren Zyklogenese, wodurch in breitem Strom Warmluft über Alaska zum Nordpol geführt wird. Dadurch entsteht  mit einem Keilvorstoß über Alaska zum Pol eine Brücke zu einem Hochdruckgebiet, das sich in den nächsten Tagen über Skandinavien/Nordmeer ausbildet. Ein astreiner Polarwirbelsplitwäre die Folge:

09.11.2014.ECH1-192

 

Bei einem Polarwirbelsplit kommt es zu einer Teilung des Polarwirbels in zwei Zentren, die auch die Kältepotentiale markieren; eines über NO-Kanada und das zweite über Sibirien. Jeder dieser Dipole bildet seine eigene Zirkulation aus, wodurch sich auf der NH ein gestörtes,  meridionale geprägtes Zirkulationsmuster etabliert.

Wenn es annähernd so kommt,  halte ich es  für sehr wahrscheinlich, dass bei dieser Achslage der Bruchlinie durch den Polarwirbel  die sibirische Kälte langsam retrograd nach Westen vorrücken wird und irgendwann vor den Toren Mitteleuropas liegt.

Wahrscheinlich wird die Erhaltungsneigung nicht so schnell geschlagen geben und das alte Zirkulationsmuster nochmals durchbrechen, aber ich sehe darin ein starkes Indiz für eine langsame Umstellung der GWL . Veränderungen eines über lange Zeit eigeschwungenen Zirkulationsmusters benötigen in der Regel mehrer Anläufe,  bis es gebrochen ist.

 

 

 4. Klimaphänomene als Einflussfaktoren

Im folgenden Kapitel möchte ich Parameter behandeln, die zum Teil über Telekonnektion unser Winterwetter beeinflussen.
Als Telekonnektionen werden Fernwirkungen bestimmter Klimaphänomene auf eine räumlich entfernte Region bezeichnet.

 

El Nino:

Es wird von einem schwachen El-Nino Ereignis in den Wintermonaten ausgegangen. Fernwirkung/Telekonnektion ist eine Schwächung des Polarwirbels und damit der arktischen Zirkulation (AO-Index). Die Folge ist die Begünstigung meridionaler Zirkulation mit größeren Chancen für Katlufteinbrüchen über ME.

 

Arktische Eisausdehnung:

Der Rückgang der arktischen Eisfläche im Sommer ist ein Indikator für die Ausprägung des Polarwirbels im Winter. Je mehr Eisfläche in den Sommermonaten bis September abschmilzt, desto größer ist der Temperatureintrag ins Polarmeer. Die Folge ist eine Schwächung des Polarwirbels und damit der arktischen Oszillation (Beispiel 2012  der  folgenden Graphik):09.11.2014.eisausdehnungAus dem Eisrückgang im heurigen Jahr läßt sich keine klare Auswirkung  auf die AO ableiten.

 

Meeresoberflächentemperatur (SST):

Nachfolgend (Quelle:  NOAA) die globalen aktuellen SST´s………….

09.11.2014.sst_daily

………………und die SST-Abweichung

09.11.2014.sst_daily_anom

Auffallend der starke Temperaturüberschuß im Atlantik  entlang der nordamerikanischen Ostküste bis nach Neufundland. Bei Kaltluftausbrüchen aus der Davis Straße auf den Atlantik ist durch den erhöhten Gradienten mit verstärkter Zyklogenese zu rechnen. Die Zonalisierung der Frontalzone über dem Atlantik wird dadurch begünstigt. Im  Zusammenhang mit einem geschwächten Polarwirbel wird dies bei uns nicht zu langanhaltenden milden milden Westwetter führen.
Außerdem begünstigt meines Erachtens der kalte zentrale Nordatlantik Hochdruck- und damit Blockadelagen.

 

QBO (Quasi Bienall Oszillation):

Die QBO ist eine annähernd zweijährige Schwingung des zonalen Windes in der unteren und mittleren tropischen Stratosphäre. Dabei wechseln sich  zwischen 100 hPa und 10 hPa Westwinde mit Ostwinden ab.
Es existiert eine Telekonnektion mit dem AOI: eine QBO in der Ostphase (Westphase) korreliert mit einer Schwächung (Verstärkung) der arktischen Oszillation und somit des Polarwirbels.
Derzeit befindet sich die QBO in der Ostphase, was für eine Schwächung der AO spricht.

 

Sonnenaktivität:

Hohe (niedrige) Sonnenfleckenaktivität wirkt sich auf die Temperatur in der Troposphäre positiv (negativ) aus. Derzeit befinden wir uns nach einem Sonnenfleckenmaximum mit leichter Rückläufigkeit der Sonnenaktivität:
09.11.2014.Solar_cycle_24_sunspot_number_progression_and_prediction
Bildquelle: Link

Dies bedeutet minimale Temperaturabnahme in der Troposphäre, allerdings sehe ich keinen signifikaten Einfluss auf den kommenden Winter.

 

Ausdehnung der sibirischen Schneedecke:

09.11.2014.schneebedeckung

Quelle:   NOAA

Eine rasche Ausdehnung der Schneedecke in Sibirien im Oktober begünstigt eine frühe Abkühlung und den und den Aufbau eines mächtigen winterlichen Kältehochs.  Je mächtiger das Sibirienhoch, desto schwächer der Polarwirbel und damit die arktische Oszillation. Über den SAI (snow advance index) wird dieses Verhalten dargestellt. Je höher der SAI (rasche Schneeausdehnung im Oktober), desto niedriger der AOI im folgenden Winter.

Im heurigen Oktober erreichte die sibirische Schneeausdehnung eine Dimension, wie seit über 10 Jahren nicht mehr. Dies spricht für eine Schwächung des Polarwirbels und Ausdehnung des sibirischen Kältepotentials in Richtung Europa.

Eine weitere analytische Größe mit Korrelationsbeziehung zum AOI ist der OPI (october pattern index) von Judah Cohen.  Er fußt auf die Mächtigkeit der eurasischen Schneedecke im Oktober und wird über die Druckkonstellation in 500hPa ermittelt. Ein niedriger OPI korreliert stark mit einem niedrigen AOI in den Wintermonaten. Ein sehr niedriger OPI-WertEnde Oktober 2014 spricht für einen niedrigen AOI.

Im heurigen Oktober erreichte die sibirische Schneeausdehnung eine Dimension, wie seit über 10 Jahren nicht mehr. Dies spricht für eine Schwächung des Polarwirbels und Ausdehnung des sibirischen Kältepotentials in Richtung Europa.

 

Stratosphäreneinfluss:

Ein starker Polarwirbel in der Troposphäre benötigt einen ebensolchen  in der Stratosphäre.  Im vergangenen Winter hatten wir in der Stratosphäre einen zentrierten stark ausgeprägten Polarwirbel .  Heuer kündigt sich für die dritte Novemberdekade über China bereits ein leichtes Warming mit deutlicher Verformung des Wirbels an. Ein Indiz für ein mögliches folgendes Major Warming mit Zusammenbruch der arktischen Oszillation.

09.11.2014.gfsnh-10-312

 

Atlantischer Ozean:

Maßgeblich wird der mitteleuropäische Winterverlauf vom Atlantik mitbeeinflusst. Ein schwacher Polarwirbel und ein Hochdruckblock vom Kontinent werden im kommenden Winter die Frontalzone mit milder Atlantikluft kaum oder nur abgeschwächt bis ME vorankommen lassen.

 

 

5. Resümee

Die Statistik, die referenzierten Langfristmodelle und unter Umständen auch die außergewöhnlich lang andauernde Erhaltungsneigung sprechen für einen überdurchschnittlich milden Winterverlauf. Dies muss nicht heißen, dass es nicht auch kurze kalte Abschnitte mit Schnee bis in die Niederungen gibt, insgesamt würde das aber die Ausnahme sei. ZAMG und CPC sind seriöse wissenshaftlich arbeitende Institute. Trotzdem bleiben bei mir nach allen Recherchen und  Bewertung der Parameter in Kapitel 4 Zweifel an deren Prognoseergebnissen  bezüglich Temperaturüberschuss.

Meine persönliche Einschätzung steht fast diametral dazu. Zum einen  gehe ich davon aus, dass die Erhaltungsneigung  nach  Bewertung der Modellrechnungen der vergangenen Tage gebrochen wird und von einem anderen winterfreundlicheren  Zirkulationsmuster abgelöst wird. Dies würde auch  zur erwarteten   Wirkung der in Kapitel 4 beschriebenen Einflußgrößen, die größtenteils für einen schwachen Polarwirbel und damit meridionale Zirkulation mit häufiger Blockade der Westdrift, passen.

Konkret erwarte ich mir für den Frühwinter noch ein leicht überdurchschnittliches Temperatiniveau mit einem Wechsel von Kaltlufteinrüchen und mildem Atlantikwetter. Es wird einige Anläufe benötigen, bis die Erhaltungsneigung nachhaltig gebrochen ist.

Im Hochwinter erwarte ich ein  unterdurchschnittliches Temperaturniveau. Dank schwachem Polarwirbel wird das sibirische Kältehoch seinen Einfluss zeitweise bis Skandinavien ausdehnen, den Atlantik blockieren und die atlantische Frontalzone ins Mittlmeer abdrängen (Ws/südl. Westlage). Als Folge kommt es zu vermehrter Tiefdrucktätigkeit im Mittelmeer, Niederschläge als Schnee von Süden und kontinentale Kaltluftzufuhr von Osten.

 

Im Gegensatz zu den meisten (Mild-)Winterprognosen lautet meine Einschätzung für  den Winter 2014/2015:

normale bis überdurchschnittliche Niederschlags-/Schneemengen, normale bis leicht zu kalteTemperaturen.

womit ich wieder beim Spruch am Beginn angekommen bin     😉

 

Zum meteorologischen Winterbeginn plane ich die nächste Aktualisierung.

Zweite Aktualisierung von 12/2014 hier.

5 Gedanken zu „Aktualisierung Winterprognose 2014/2015“

  1. Ich bin leider nicht besonders schlau habe auch daher nur gut die hälfte verstanden was da geschrieben wurde aber worauf man hinaus wolltest stand ja in dem letzten Satz und das lässt mich hoffe. Ich verfolge intensiv das wetter schon mehrere Jahre und was ich mir wünsche (auch wenn noch so viele dagegen sind) das mal ein Ordentlicher Winter kommt.
    Klar kann man das Wetter nicht beeinflussen aber es ist doch schön zu hören das es noch einige Berechnungen gibt die nicht für einen Milden Winter stimmen.

  2. Hallo Franz.

    Danke für deine ausführliche Prognose. Auch ich bin bei meinen Langfristvorhersagen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Da wir bis jetzt nicht annähernd einen Wintereinbruch hatten und auch in den nächsten Tagen keinen erwarten können, stehen für mich die Zeichen gut das sich ein kalter Hochwinterabschnitt zeigt.
    Zur ZAMG Saisonprognose: Ich verfolge deren Saisonalvorhersage jetzt schon einige Jahre und die Trefferwahrscheinlichkeit ist sehr dürftig. Ich erinnere mich an voriges Jahr wo von einem unterdurchschnittlichen Winter ausgegangen worden ist.

    In der Tat zeigen uns die Modelle zur 3 Dekade immer wieder einen durchbruch der Kaltluft. Jetzt können wir nur mehr hoffen, den so einen Winter wie letztes Jahr brauch ich absolut nicht auch wenn das dem Wetter egal ist*gg*

    Ich habe noch ein kleines Gedicht zur Statistik:

    Ein Mensch, der von Statistik hört,
    denkt dabei an Mittelwert.
    Streuung gibt es nicht, er ist degegen,
    ein Beispiel soll es gleich belegen.

    Ein Jäger auf der Entenjagd
    hat einen ersten Schuss gewagt.
    Der Schuss, zu hastig aus dem Rohr,
    lag eine gute Handbreit vor.

    Der zweite Schuss mit lautem Krach
    lag eine gute hanbreit nach.
    Der Jäger spricht ganz unbeschwert
    voll Glauben auf dem Mittelwert:
    STATISTISCH IST DIE ENTE TOT!

    Doch wäre er klug und nähme Schrot
    dies se gesagt, ihn zu bekehren
    er würde seine Chancen mehren:

    Der Schuss geht ab, die Ente stürzt
    weil STREUUNG ihr das Leben kürzt……..

    In diesem Sinne wünsch ich dir einen schöne Woche und auf viele Skitouren bei mir auf der Reisalpe….

    LG aus Hohenberg

  3. Lieber Franz,
    Deine Beiträge lese ich immer mit großem Interesse. In der Tat ist das Hocheck bzw. besser der Gerichtsberg westlich davon eine interessante Wetterscheide! Bei Hochnebel ist man am Hocheck jedoch meist nicht auf der sicheren Seite und sitzt dann im Nebel (auf der jetzt nicht bewirtschafteten) Hütte (zu geringe Höhenlage bzw. von den Voralpen isoliert.) Auch bei einem flachen Süd- bzw. Südoststau ist das Hocheck meist in Wolken. Erst der westlich davon gelegene Unterberg hält die Wolken auf und am Gerichtsberg und westlich davon scheint die Sonne. (Habe schon herrliche Bilder von der Föhnmauer am Unterberg.) Durch das Triestingtal breitet sich einerseits der Hochnebel aus dem Wiener Becken aus (bei SO-Wind), andererseits breitet sich der Regen bei West-, Nordwestwetter von Kaumberg aus auf die Region aus.

    Gruß OLIVER

    1. Servus Oliver,
      dein Interesse freut ich 🙂
      Du bist ja offensichtlich ein guter Gebietskenner. Heuer hatten wir bis jetzt nur wenige Tage mit Nebelobergenze zwischen Hocheck und Unterberg. Bei föhnigem SO-Wind ists oft nur bis zur Hütte angestaut und die Warte ist in der Sonne.
      Die Rolle des Hocheck bei Gewittern, die im Schneeberggebiet entstehen und sich über die Gutensteiner Alpen nach N ausdehenen, ist mir noch nicht klar geworden. Bei den beschriebenen und für unsere Gegend häufigen Gewitterlagen beobachte ich immer wieder, dass die Gewitter bis auf Höhe Hocheck ausgreifen und dann nach Osten übers untere Triestingal (Berndorf) ins Wr. Becken „abschmieren“. Vielleicht ist das Hocheck auch zu niedrig, um Gewitter zu beeinflussen und der Gewitterschwenk hat andere Gründe.
      Hast du dazu Erkenntnisse?

      LG, Franz

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