Raueischasing am Hocheck

Faszinierend und gefährlich zugleich…………so präsentierte sich heute das Hocheck zwischen 700m und 1000m.

Bereits in den letzten Tagen konnte sich in der feuchten Nebelschicht bei leicht negativer Temperatur ein ansehnlicher Raueisbelag in den Wäldern bilden.

Dass das Gewicht der wachsenden Schnee-/Eisgebilde den Bäumen irgendwann zuviel wird, ist naheliegend.

Heute dürfte dieser Punkt erreicht worden sein, begünstigt durch einen Anstieg der Temperatur.

Mein Anstieg zur Warte des Hocheck erfolgte auf der windabgewandten Seite von NW.  Dort  traf ich auf ein ruhiges und winterliches Erscheinungsbild:

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Viel rauher präsentierte sich dann der ausgesetzte Gipfelbereich.

Die Warte:

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Der Eingang zur unbewirtschafteten Hocheckhütte:

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Lattenzaun:

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Der Wald am windausgesetzten Rücken:

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Beim Abstieg steigerte sich die Dramaturgie urplötzlich. Krachende Äste, die der Last des Raureifs nicht mehr standhielten und sogar umstürzende Bäume machten die Begehung des normalen Weges höchst gefährlich bzw. unmöglich.

Als Gebietskenner wusste ich den Rückweg so anzulegen, dass ich das Schauspiel mit Foto`s dokumentieren konnte ohne mich größeren Gefahren durch herabstürzende Äste auszusetzen:

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Weidezaun:

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2 Gedanken zu „Raueischasing am Hocheck“

  1. Eigentlich wollten wir heute auch aufs Hocheck; aber Kopfschmerzen meiner Liebsten und das scheußliche Wetter haben uns davon abgehalten.
    Wir haben etwas versäumt.
    Tolle Fotos!

    LG
    Hannes

    1. Servus Hannes,
      an dem Raureifspektakel wird sich im oberen Bereich des Hocheck auch heute noch nichts geändert haben.
      Nullgradgrenze liegt jetzt in der Früh bei 700m (Messstationen Mariahilfberg, Lilienfeld), darüber auf ca. 1000m (Messstation Hohe Wand) noch unter minus 1°. Ich gehe davon aus, dass noch mehr „Kleinholz“ herumliegt.
      Das Waldstück im Gipfelbereich unbedingt meiden und links auf der alten Schiwiese umgehen!
      LG, Franz

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