Herbstliche Inversionswetterlage im Oberen Triestingtal

Hochdruckeinfluss bei windschwachen Verhältnissen mit feuchter Grundschicht und trockener Warmluft in der Höhe bestimmen derzeit die Wetterlage und dies ist im Herbst ein Garant für beständige Nebellagen im Flach- und Hügelland.
Am Wochenende war die Luftmasse in der Grundschicht noch recht trocken, die Sonne hatte daher noch leichtes Spiel, die flachen morgendlichen Nebelfelder im Triestingtal auszuheizen, was die nachfolgende Fotostrecke vom Hocheck und Gaisstein zeigt. Die Luft war glasklar, die Fernsicht ausgezeichnet.
Mit weiterer Anfeuchtung der Grundschicht halten sich seit gestern Mo beständiger Nebel und Stratus bis zur  Inversionsgrenze, die gestern bei 800m und heute knapp unter 1000m lag.

So langweilig diese störungsfreie, gradientenschwache, in den Niederungen nebelige und feuchte Wetterlage auch für den (Hobby-)Meteorologen ist, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, lassen sich faszinierende Lichterscheinungen beobachten und mit etwas Geduld und Glück auch fotografisch festhalten.

Die nachfolgende umfangreich Fotosequenz entstand am Sa während einer Wanderungen auf den Gaisstein und So/Mo/Di bei Haustouren mit dem Mountainbike im Hocheckgebiet.

 

 

Frostig mit Reif nach den klaren Nächten am Wochenede:

 

Beste Fernsicht vom Hocheck in die Voralpen (Panorama von Schneeberg bis Araburg):

 

Thenneberg, Altenmarkt, Hafnerberg; Nebel im Tullnerfeld und Wiener Raum:

 

Wanderung auf den Gaisstein:

Blick nach N zum Hocheck:

 

Nebel „unten“, Sonne „oben“ gestern Mo und heute Di; faszinierende Lichterphänomene und Eiskristalle an der Nebelobergrenze:

 

Lichtstreuung:

 

Das Gipfelpanorama vom Hocheck mit den eingenebelten Tälern:

 

Leicht negative Temperaturen an der Inversionsgrenze führte zu Eisablagerung an der Vegetation:

 

Glorienerscheinungen unmittelbar oberhalb des Nebels und auf der Warte des Hocheck:

 

             

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