Wochenprognose: Nachhaltige Wetterumstellung zum Monatswechsel

Das „Megahoch“ beginnt langsam zu schwächeln. Über das Wochenende und am kommenden Mo bleibt es noch wetterbestimmend. Vorübergehend zeigen sich tiefe Wolkenfelder am So vormittags im NO. Da die Luftschichtung insgesamt etwas labiler wird, können sich an allen Tagen tagsüber Schönwetterwolken ausbilden, über dem Bergland auch größere Quellungen.
Am Di kündigt der Aufzug von Wolken in hohen und mittelhohen Schichten die bevorstehende Wetterumstellung an. Auch am Mi überwiegen die Wolken, Regen ist aber an beiden Tagen, wenn überhaupt, nur in homäopathischen Dosen über dem Bergland zu erwarten. Bis Wochenmitte bleibt es außerdem recht mild.

 

Die Tage ab Do zeigen dann neben deutlicher Abkühlung österreichweit endlich Potential für nennenswerten Regen, wobei der Schwerpunkt entlang der Alpennordseite und im Bergland liegen dürfte. Aber auch das enorme NS-defizit vom Waldviertel über den Alpenostrand bis an die Alpensüdseite dürfte etwas reduziert werden.

Die nachfolgend Karten mit Geopotential-/Druckstruktur des aktuellen GFS-Modelllaufes für Do, 31.03.2022 und Sa, 02.04.2022 zeigen, dass die Ostalpen in den Einfluss eines Troges, der sich von der Barentssee bis ins Mittelmeer erstreckt, gelangen.  Sowohl ein flaches Tief über Oberitalien, als auch ein atlantisches Tief sind in diese komplexe Tiefdruckzone eingebettet und bringen NS in die Ostalpen:

 

 

Die exakten NS-Mengen lassen sich noch nicht belastbar vorhersagen, aber aufgrund der langsamen Umstellung auf eine NW-Strömung in der zweiten Wochenhälfte dürften die Nordstaulagen wieder die größten Mengen abbekommen.
Prognostizierte und noch mit Vorsicht zu betrachtende NS-Mengen in Wochenfrist vom aktuellen GFS-Modelllauf:

Ein Gedanke zu „Wochenprognose: Nachhaltige Wetterumstellung zum Monatswechsel“

  1. Hallo Franz,
    Deine Prognose in Gottes Ohr! So wie ich das verstanden habe, wären immerhin so etwas über 10mm dann ja flächendeckend für das Wiener Becken drin, die Natur wird explodieren. Bei mir blüht die Marille und keine (!) Bienen seit Tagen in Sicht. Die Alpen werden dann wieder im Schnee versinken, oder? Da wirst Du bestimmt im Foto-Rausch sein – hier Neuschnee und Winterlandschaften, dort der krachende Frühling – bin schon ganz gespannt.
    LG von Anette

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