Mostheuriger am Reisberg

Am Wochenende und heute Mo nutzten wir das herrliche Wetter  für Wanderungen mit Freunden und eine Radtour durch die frühsommerlich blühende Landschaft des Oberen Triestingtales.

Eine Einkehr beim Mostheurigen am aussichtsreichen Reisberg in Thenneberg war natürlich eingeplant  :)

Unternehmungen im Oberen Triestingtal (z.B. Hocheck, Araburg, Reisberg, Schöpfl) lassen sich bestens mit einer Stärkung beim Mostheurigen am Reisberg (geöffnet bis So,13.Mai) verbinden. Auch das Wetter behält bis zum Wochenende einen freundlichen Charakter und sollte, abgesehen von einzelnen kurzen Schauern und einer vorübergehenden Abkühlung am Fr, kein Hindernis sein. 

Nachfolgend eine Fotostrecke mit ein paar Eindrücken und viel Natur: 

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Wochenprognose: Hochdruckbrücke vs. Tiefdruckrinne ….. keine Frostgefahr durch die Eisheiligen

In der  Hochdruckbrücke, die  sich vom Azorenhoch über das nördliche ME bis Russland erstreckt, hat sich ein eigenständiges zonal ausgerichtetes  Hochdruckgebiet zwischen Nordsee und Baltikum ausgebildet.
Heute So und morgen Mo wird im südlichen Gradientenfeld des Hochs zum Tiefdruck im Mittelmeerraum mit einer zunehmend östlichen Strömung trockene Warmluft zu den Ostalpen gesteuert. Die Schauer- und Gewitterneigung nimmt ab und zieht sich in die Alpen  und an ihre Südseite zurück. Sonniges (Früh-)sommerwetter setzt sich durch:

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Mehrere Gewitterzellen…………….

………………..mit Starkregen, Hagel und hoher Blitzintensität zogen gestern am Abend entlang des Alpenostrandes von S nach N.  Hotspot der unwetterartigen Starkniederschläge war der Wienerwald. Während an meiner Messstation in Thenneberg „nur“ 41,2mm Regen in kurzer Zeit gemessen wurden, waren es im nördlichen Wienerwald z.T. fast die doppelten Mengen. Dort kam es auch zu lokalen Überflutungen mit Feuerwehreinsätzen. Der Durchmesser der Hagelschloten in Thenneberg lag bei 1-2cm.

Nachfolgend ein kurzer Rückblick auf den ersten und ungewöhnlich heftigen Gewittertag des Jahres 2018 im Oberen Triestingtal:

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Weiterhin frühsommerlich mit zunehmender Gewitterbereitschaft

Wie in meiner Wochenprognose ausführlich erläutert, kommt es durch einen Cutoff-Prozess des WE-Troges zur Ausbildung eines markanten Höhentiefs über dem Tyrrhenischen Meer. Dieses steuert mit einer  kräftigen S-Strömung feuchtlabile Warmluft über den Balkan nach N.

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Wochenprognose: Übergang von TrW zu BM

Die Ostalpen verbleiben bis Wochenmitte an der Vorderseite eines westeuropäischen Troges (GWL TrW) in einer großräumigen SW-Strömung. Während es heute So und morgen Mo weiterhin mit Südföhn (früh-)sommerliche Temperaturen vorherrschen bringt eine schwache Kaltfront am Di leichten Temperaturrrückgang, viele Wolken aber nur einzelne Schauer.
In der zweiten Wochenhälfte erfolgt eine Umstellung der GWL. Aus dem WE-Trog schnürt sich  ein Höhentief  ab und zieht ins Tyrhennische Meer, wo es unter langsamer Abflachung zunächst weitgehend ortsfest bleibt. An seiner Vorderseite steuert es  von Mi bis Fr feuchtmilde, labile und schauer-/bzw. gewitteranfälliger Mittelmeerluft an die Alpensüdseite. Über dem nördlichen ME bildet sich in der zweiten Wochenhälfte eine Hochdruckbrücke (BM) vom Azorenhoch zum Kontinentalhoch aus. Diese beeinflusst ab Do die Alpennordseite und drängt den Einfluss des Mittelmeertiefs ab Fr nach S ab.

Mit dieser Entwicklung erfolgt eine Abkehr von dem in meiner letzten ausführlichen Analyse angekündigte Tiefdrucksumpf über ME und eine Zuwendung zu deutlich stabilerem und antizyklonaler geprägtem Wetter. 

Hochdruckwetter mit einzelnen lokalen Schauern und Gewittern dominiert aus heutiger Sicht zum kommenden Wochenende im gesamten Ostalpenraum. Das Temperaturniveau pendelt sich auf Mainiveau ein.

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Diesiges Wochenende durch Saharastaub sorgt für weiteren Aprilrekord

Trotz der gestrigen markanten Kaltfront mit einem gefühlten Temperatursturz um fast 15 K auf Tmax von knapp über 10° C und der nachfolgenden kühlen Strahlungsnacht (aktuelle Temperatur um 07:00 an meiner Messstation in Thenneberg: +1,6° C) wird der April vermutlich als der wärmste in die Statistik der Messaufzeichnungen der ZAMG eingehen.
EDIT 13:00: Die gerade veröffentlichte Monatsbilanz der ZAMG weist den April 2018 als zweitwärmsten der 251-jährigen Messgeschichte aus. Nur der April 1800 war noch wärmer.

Auch die Mengen an Saharastaub, die im Verlauf des Aprils bereits zu den Alpen transportiert wurden und am Wochenende noch ankommen werden (Beitragsbild, Quelle: ZAMG Schadstofftransport), sind rekordverdächtig.

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Eine Kaltfront unterbricht den „Aprilsommer“

Eine Kaltfront hat mit der Westströmung in der Nacht auf heute Do planmäßig mit Regenschauern die Alpennoprdseite erreicht.  Sie bleibt über den  Ostalpen liegen und verlagert seinen Schwerpunkt in Laufe des Tages nach SO (Stmk, Unterkärnten), wo auch nebst einzelnen Gewittern die stärksten Regenfälle  zu erwarten sind.

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Obstblüte im Oberen Triestingtal: kaum begonnen, schon (fast) zerronnen

Was sich in einem normalen Frühjahr über mehrere Wochen verteilt, erfolgt heuer innerhalb einer Woche. In Zeitraffergeschwindigkeit kann man die Vollblüte der Kirsch-, Birn- und Apfelbäume in der genannten Reihenfolge im Oberen Triestingtal erleben.  

Vor allem die üppig blühenden Birnbäume verzaubern heute das Landschaftsbild in ein weißes Blütenmeer. 

Der durch den kalten März verursachte ca. 2-wöchige Rückstand der Vegetation wurde während der letzten sommerlichen Apriltage mehr als wettgemacht.

Eindrucksvoll wird die positive Temperaturabweichung im April in der Klimatothek der ZAMG dokumentiert. Bis inklusive gestern 22.04.2018 liegt das Flächenmittel der Temperatur in Österreich um 4,8 K über den Monatsmittelwert des Bezugszeitraumes 1981-2010 und um 5,1 K über  dem  Monatsmittelwert des Bezugszeitraumes 1961-1990: 

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von Franz Zeiler