Wochenprognose: sommerlich warm und wechselhaft

Der Umbau der GWL zu einer zonalen Zirkulation und damit das Ende der  Blockinglagen setzt sich fort. An die Stelle des blockierenden Skandinavienhoch, das sich sich unter Abschwächung retrograd nach Grönland verlagert, tritt tiefes Geopotential. Dieses dehnt sich von der Barentssee her aus und verbindet sich in weiterer Folge zu Wochenbeginn mit dem Tief westlich von Irland.
In der ersten Ausgustdekade ist bei einer westlichen bis WSW-Grundströmung keine Hitzewelle zu erwarten, aber das sommerliche Temperaturniveau bleibt bestehen. 

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Zwischenbilanz Sommer 2019: Ein „Stockerlplatz“ für einen der heißesten Sommer in der Messgeschichte der ZAMG ist in Reichweite!

Mit 4,7 K über dem langjährigen Mittel war der Juni 2019 der wärmste in der 253-jährigen Messgeschichte der ZAMG (link). Weniger heiß verlief der Juli 2019, aber mit 1,7 K zählt auch dieser Monat trotz eines langen „Wohlfühlsommerabschnitts“ zu den 10 wärmsten Julimonaten (link ZAMG).
Es wird nun vom letztem Sommermonat, dem August, abhängen, wo sich der Sommer 2019 in der „Ewigenliste“ der heißesten Sommer, die derzeit vom Sommer 2003 mit 2,9 K über dem langjährigen Mittel von 1981-2010 (link Klimamonitoring ZAMG) angeführt wird, einreiht.

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Unbeständig bei verhaltenen Sommertemperaturen

Mit sommerlichen Temperaturen und wechselhaftem Wettercharakter endet heute der Juli. Insgesamt liegt das bisherige Temperaturmittel der ersten beiden Sommermonate noch immer knapp über dem Temperaturmittel des bisher wärmsten Sommers 2003 in der Messgeschichte der ZAMG .
 
Ein Auf und Ab der Temperaturen auf gedämpften sommerlichen Niveau mit unbeständigem Wetterablauf ist nach den Modellsimulationen  bis weit in die erste Augustdekade zu erwarten. Ein stabiles Hochdruckgebiet mit einer  weiteren Hitzewelle ist nicht in Sicht  🙂

Das Beitragsbild zeigt exemplarisch die Geopotential-/Druckstruktur des aktuellen amerikanischen GFS-Modelllaufes für Anfang kommender Woche mit einem Trog-/Rückenmuster quer über den Nordatlantik bis ME.  Ein stationäres Atlantiktief westlich von Irland steuert seine Fronten auf den europäischen Kontinent. Im Alpenraum stellt sich ein Wechsel zwischen kühleren atlantischen Luftmassen (Rückseite) und wärmeren subtropischen Luftmassen (Vorderseite) mit wiederholtem NS ein.

Mit einer ähnlichen Simulation wartet das IFS  des europäische EZ auf.

Aktualisierung mit detaillierter Prognose folgt!

Wasser- und Wetterimpressionen vom Weissensee

Seit vielen Jahren verbringen wir regelmäß Urlaub am Weissensee. Galt er in früheren Jahren als Urlaubsgeheimtipp, so ist er mittlerweile touristisch erschlossen. Trotzdem steigen sich die Urlauber auch in der Hauptsaison nicht auf die Zehen, denn mangels Durchzugsstraße hält sich der Zustrom in Grenzen.

Nach einer Pause von mehreren Jahren – unseren letzten Sommerurlaub am Weissensee verbrachten wir 2014 (link), im Winter besuchten wir den zugefrorenen Weissensee zuletzt 2018 (link)- genossen wir heuer wieder eine wundervolle und erholsame Woche in unserem Stammquartier, dem Genießer-Landhotel „Die Forelle„. 

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stabil + sonnig + heiß + trocken …….

……… bleibt es von morgen Mi bis Fr.

Ein breiter Höhenkeil, der sich von der Iberischen Halbinsel über ME bis Skandinavien erstreckt, und das korrespondierende Bodenhoch über dem nördlichen ME lassen höchstens am Alpenhauptkamm und im SW (Osttirol, Oberkärnten) die Entstehung einzelner Hitzegewitter zu.

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Wochenprognose: Die Hundstage beginnen mit einer stabilen hochsommerlichen Omegalage

Labile und hochsommerlich warme Luftmassen erreichen heute Sa den Ostalpenraum. Über dem Bergland und im SW entstehen im Laufe des Tages wieder verbreitet Gewitter.
Eine schwachen Störung labilisiert am morgigen So die Luftschichtung zusätzlich. Mit Schauern und Gewittern ist beginnend von der Alpennordseite im Tagesverlauf verbreitet zu rechnen. Der Schwerpunkt verlagert sich bis zum Abend in den SO. Die Temperatur geht mit der Bewölkung nur unwesentlich zurück; es wird drückend schwül.
Mit NW-licher Strömung erreicht am Mo der hohe  Wolkenschirm einer Warmfront und gleichzeitig warme stabile Luft die Ostalpen.  Die labile gewitteranfällige Luftmasse wird zur Alpensüdseite abgedrängt.
Ab Di, dem Beginn der Hundstage, sorgt eine breite Aufwölbung des Subtropenhochs über dem Alpenraum bis Skandinavien für eine omegaähnliche GWL. Warmes bis heißes, stabiles, hochsommerliches Hochdruckwetter bestimmt die Folgetage der kommenden Woche. Einzelne Wärmegewitter beschränken sich auf das SW-liche Bergland. Dabei sind die höchsten Temperaturen anfangs im W zu erwarten, da der  O Österreichs an der Ostflanke der Omegastruktur zunächst in einer schwachen nördlichen Strömung verbleibt:

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Das unbeständige Sommerwetter im Oberen Triestingtal in Bildern

Der von mir bezeichnete „Wohlfühlsommer“ zeichnet sich nicht nur durch angenehme Temperaturen aus (Tmax zwischen 20 °C und 25 °C), sondern auch durch einen sehr wechselhaften Wetterablauf. Die Luft kommt mit der NW-lichen Grundströmung vom Atlantik, ist dementsprechend frisch oder nur mäßig warm und  zeitweise wolkenreich.  Charakteristisch für diese Anströmung ist der Wechsel von Zwischenhoch mit lockeren Cumuli in klarer gutsichtiger Luft (Rückseitenwetter) und schwachen Störungen mit eingebetteten konvektiv durchsetzten NS-Feldern. Fr/Sa regnete es daraus im Oberen Triestingtal 30mm!

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von Franz Zeiler