Winterlich kalt und doch kein Winter

So könnte man den derzeitigen Wettercharakter im Osten charakterisieren.

Die Ursache für diese Inversionslage liegt darin, dass zwischen dem kontinentalen Hochdruckgebiet und einem Mittelmeertief in den unteren Schichten kühle Luftmassen aus Osten advehiert werden, während in höheren Schichten weiterhin milde Luft aus Süden an die Alpen strömt.

Das Ergebnis war/ist in den letzten Tagen  ein extrem ausgeprägtes Wetterphänomen:  Raueis und Eisbelag durch gefrierenden Regen oberhalb 600m (Foto´s sind von heute):

apokalypse-2-2 ——————–apokalypse-3-2

 

Während hier im Tal davon nichts zu merken ist, trifft man in höheren Lagen auf apokalyptische Verhältnisse:

apokalypse-5-2 ——————-apokalypse-6-2

 

apokalypse-7-2 ——————-apokalypse-9-2

 

Wie lange bleibt uns dieses Wetterphänomen noch erhalten?

Voraussichtlich bis Fr, wobei  in den kommenden Tagen eine leicht ansteigende Temperatur den Eisbelag langsam abschmelzen läßt.

Am Wochenende sorgt eine schwache Kaltfront aus NW für einen Luftmassenwechsel mit deutlicher Abkühlung in der Höhe und dann hoffentlich wirklich auch für ein Ausräumen des   Nebels.

Der weitere Ausblick gibt noch kein klares Bild. Die wahrscheinlichste Variante ist eine Sturmtiefentwicklung am nördl. Atlantik mit zumindest vorübergehender Zonalisierung der Frontalzone:

02.12.2014.ECH1-192

Daraus könnte sich am Beginn der zweiten Dezemberdekade durchaus ein winterliches Szenario mit Schneefällen entwickeln.

Details folgen in den nächsten Tagen.

Abschließend noch die aktuellen Meteogramme.

Osten/oberes Triestingtal:

02.12.2014.ost,MS_160480_g05

 

Süden/Karnische Alpen:

02.12.2014.süd.MS_135465_g05

 

Westen/Hochkönig:

02.12.2014.west.MS_130475_g05

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