Großräumige Wetterumstellung in Wochenfrist

Der Ablauf der in meinen letzten Wetteranalysen angekündigten GWL-Umstellung in der zweiten Dezemberdekade nimmt nun konkrete Formen an. Die Frage, wann und wie die Umstellung erfolgt und „wohin die Reise geht“, versuche ich im Beitrag zu beantworten. Pauschal lässt sich sagen, dass das

zyklonal geprägte winterlich kühle Wetter mit üppigen Schneefällen in den Bergen in Wochenfrist einer  antizyklonal dominierten und weitgehend trockenen Wetterphase weicht.

Vor allem auf den Bergen wird es deutlich milder, in manchen geschützten Alpentälern etablieren sich fusskalte Verhältnissen.

 

Die nachfolgend simulierten Karten mit Geopotential-/Druckstruktur und Temperatur in 850hPa (ca. 1500m) vom aktuellen GFS-Modelllauf für heute 08.12.2021 und kommenden Mi,15.12.2021 zeigen plakativ die Veränderungen:

            

 

             

 

Bis es soweit ist, dominiert bis zum Wochenende weiterhin der Winter. Einem kurzen föhnigen Zwischenspiel an der Alpennordseite und einsetzendem Südstau mit neuerlichen Neuschneezuwachs am heutigen Mi, folgt ein unbeständiger und feuchter Do mit Schneefall bis ins östliche Flachland.
Am Fr liegen die Ostalpen zwischen zwei Hochdruckgebieten (Azoren, Russland) unter einem Höhentrog. Mit leichtem LD-Anstieg im Bodendruckfeld beruhigt sich das Wetter vorübergehend:

 

Das Wochenende verläuft bei weiterhin winterlichen Temperaturen aber keinen nennenswerten Neuschneezuwachs unbeständig. Der Trog wird mit Abschnürtendenzen nach O abgedrängt:

 

Zu Beginn der kommenden Woche setzt sich aus W nachhaltig Hochdruckeinfluss und sukzessive Milderung durch. Die Kaltluft zieht sich auf den Balkan und das den östl. Mittelmeerraum zurück (siehe NH-Karten am Beitragsbeginn).

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