Archiv der Kategorie: Wetterprognosen / Synoptische Analysen (Wetterblog)

Nebel unten, Sonne oben, im Übergangsbereich herrliche Lichtphänomene………..

…………………die Kurzfassung für die nächsten Tage und das bevorstehende Wochenende. Flache Druckverteilung zwischen einem atlantischen Tiefdrucksystem und einem Hoch über Osteuropa führt bei uns zu gradientenschwachen Verhältnissen, bei der eine Durchmischung der Luftmasse mit verbundener Auflösung der Nebelfelder nur inneralpin und in Föhntälern  erfolgt. Zu Wochenbeginn eine schwache Störung aus Westen gefolgt von einer markanten Föhnlage.

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Auf Hoch Kieron folgt unspektakuläres Herbstwetter

Hoch Kieron   brachte uns einen Hauch von Altweibersommer, der uns auch heute über und außerhalb des Nebels bei dünnen Cirren Sonnenschein und Wärme bringt.
Bereits mit dem morgigen Di hat Kieron seinen Schwerpunkt zum Balkan verlegt und bei uns macht sich über dem Vormittagsnebel hoher Wolkenaufzug eines sich nähernden Höhentroges bemerkbar.
Mi/Do durchwachsen mit vielen Wolken und lokalen Regenschauern, gefolgt von freundlichen Tagen mit angenehmen Temperaturen.
Ein möglicher kontinentaler Kaltluftvorstoß zum Wochenende ist damit vom Tisch    🙂

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Erhaltungsneigung beendet Altweibersommer nach wenigen Tagen

Das Hochdruckgebiet, das uns ein paar Tage Altweibersommer bringen wird,  setzt sich schwerer als erwartet  gegen die herrschende nördliche Strömung durch.  Heute Nacht und morgen Sa vormittags wird es nach Osten zu (OÖ,NÖ) noch flachen Nordstau mit ein paar Regentropfen geben.

Weiter im Westen und der Alpensüdseite hält morgen nach Nebelauflösung der Altweibersommer  Einzug.
Den Osten wird er dann ab So beglücken   🙂

So und Mo  teilweise zähe Nebelfelder in der feuchten Grundschicht, die sich im Laufe des Vormittags aber überall auflösen werden, gefolgt von einem sonnigen Tagesverlauf.

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Der Altweibersommer steht in den Startlöchern

Der Altweibersommer ist eine meteorologische Singularität (so bezeichnet man in der Meteorologie Wetterlagen, die zu bestimmten Zeiten im Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten  und deutlich vom üblichen Witterungsverlauf abweichen wie z.B auch das Weihnachtstauwetter, die Hundstage, die Eisheiligen oder die Schafskälte im Juni) und ist typisch für den Zeitraum zwischen Mitte September und Mitte Oktober.

Der Altweibersommer ist das Ergebnis eines stabilen Hochdruckgebietes über Mitteleuropa. Typische Begleiterscheinungenrscheinungen sind Morgennebel, trockene Luft mit bester Fernsicht über einer flachen Inversion, Tmax bis knapp über 20° und die rasch fortschreitende herbstliche Laubverfärbung.

Genau dieser Witterungsabschnitt erwartet uns ab dem kommenden Wochenende   🙂

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Den Spätsommertagen folgt ein markanter Kaltlufteinbruch mit Frostgefahr in geschützten Lagen

Heute Sa und morgen So bleiben uns die spätsommerlichen Temperaturen in den Niederungen noch erhalten. Mit der zunehmend auf West drehenden Strömung werden allerdings nicht nur warme, sondern auch labil geschichtete Luftmassen herangefüht,  sodaß vor allem im Westen, dem Bergland und dem Waldviertel mit Schauer- und Gewitterbildung am Nachmittag gerechnet werden muss;  vermehrt morgen So mit der Annäherung einer Kaltfront. Begünstigt bleibt der Osten.

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Spätsommerliche Aussichten mit kleinen Schönheitsfehlern

Kein makelloser, aber ein durchaus freundlicher spätsommerlicher Wetterabschnitt erwartet uns kommende Woche. Bei flacher Druckverteilung und feuchter Grundschicht wird das Erscheinungsbild stark vom Tagesgang geprägt:
Nebel bzw. Stratus am Morgen, aufgelockert bewölkt bis heiter über mittags mit Höchsttemperaturen in den Niederungen bis 25°, Quellwolkenbildung und lokale Schauer nachmittags/abends.
Im Vergleich zu den vergangenen Wochen aber ein „traumhaftes“ Spätsommerwetter   🙂

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06:00 aktuelles Niederschlagsereignis: Pegelstand der Triesting und weitere Einschätzung

Seit Einsetzen des Regens bis heute 06:00 fielen im oberen Triestingtal 22mm Niederschlag. Dies entspricht etwa meiner Einschätzung  von gestern, die ich aus den Prognosemodellen abgeleitet habe.

Diese Mengen sind totz der Vorgeschichte (gesättigte Böden) nichts Außergewöhnliches. Der Anstieg der Triesting an der Messstelle in Fahrafeld ist deshalb auch nur gering und bewegt sich derzeit im Bereich eines niedrigen Mittelwassers:

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Viel Regen im Triestingtal bis zum Wochenende, danach Wetterberuhigung

Das Höhentief verlagert sich heute von Deutschland über Westösterreich nach Oberitalien und in weiterer Folge zur oberen Adria, wo es bis Sonntag nahezu ortsfest verharrt. Es wird bis Sonntag mehrere Frontsysteme mit Regen im Gepäck von SO an die Alpen steuern.

Die letzten Modellläufe von GFS, EZ und Alaro (ZAMG) haben die berechneten Gesamtniederschlagsmengen und auch deren Intensität in Österreich sukzessive leicht zurückgenommen und den Schwerpunkt in die östlichen und südöstlichen Nachbarländer verlagert (siehe Beitragsbild).

Deshalb sollten im Triestingtal die Regenmegen beherrschbar bleiben und mit dem letzten  Niederschlagsereignis zu Schulbeginn vergleichbar sein.  Aufgrund der gesättigten Böden  könnte dies allerdings trotzdem zu höheren Wasserständen  bis HQ1 in der Triesting führen.

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Die Würfel sind gefallen: Cutoff-Tief überquert die Alpen bis zur Adria

Die Wiederholungsneigung der Zirkulationsprozesse in der Atmosphäre setzt sich fort. Ähnlich wie schon mehrmals in diesem durchwachsenen Sommer wandert ein abgeschnürtes  Höhentief über die Alpen ins Mittelmeer und versorgt uns durch herumgeführte feuchtwarme Luft von Süden und später von Osten mit zum Teil konvektiven starken Niederschlägen.

Bis zum Wochenende und evtl. auch noch Montag sind vor allem im SO, dem Alpenostrand bis zum Wienerwald und den östl. Gebirgsgruppen neuerlich Überflutungen und Murenabgänge zu befürchten.

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