Bizarre Eislandschaft am Schneeberg

Der Schneeberg präsentiert sich derzeit oberhalb von 1600m in  einer bizarren, arktischen Eislandschaft. Das entschädigt dafür, dass die Schneeverhältnisse – sowohl Qualität, als auch Mächtigkeit – für genussvolle Schitouren noch ausbaufähig ist.

 

Meine gestrige Besteigung bis zur Fischerhütte erfolgte bei „white-out“ Bedingungen:

 

Da ich zuversichtlich war, dass die tiefe hochnebelartige Wolkendecke heute auflockert, beschließe ich die Tour heute Sa bei guten Lichtverhältnissen zu wiederholen.

Noch vor Sonnenaufgang breche ich auf, der Gipfelbereich steckt noch in Wolken:

 

Kurze erhasche ich ein paar Strahlen der aufgehenden Sonne ……………

 

…………… ehe die Bewölkung wieder dichter wird:

                          

 

Nach 3 Anstiegsstunden löst sich die tiefe Bewölkung zur Gänze auf. Die Pflicht ist erledigt, jetzt folgt die Kür (für den Fotografen 😉 ):

 

Der Ötscher ragt aus den Resten der Hochnebeldecke:

 

Lahnberg und Göller:

 

Die in dickes Raueis eingepackte Fischerhütte erreiche ich bei, man glaubt es kaum, fast windstillen Verhältnissen:

 

Kaiserstein:

 

Blick zum Klosterwappen, das mein nächstes Ziel vor der Abfahrt ist:

                

 

Tiefblick in die ruppige Abfahrt:

 

Gipfelkreuz:

 

Aufzug dichter werdender mittelhoher Wolken aus N mit Blick zur Rax:

 

Östliches Schneebergplateau:

                         

 

Gipfelrast bei der militärischen Luftraumüberwachungsanlage:

5 Gedanken zu „Bizarre Eislandschaft am Schneeberg“

  1. Lieber Franz,
    solch urgewaltige Naturerscheinungen zu erwandern erfordert ja gewaltige Kräfte, Deine Leistung kann man nur bewundern!! Weiterhin alles Gute in diesen Welten die so überirdisch anders sind und mir Flachländer tiefsten Respekt einflössen.
    LG von Anette

    1. Liebe Anette,

      wenn ich nicht geahnt/gewußt hätte, welch faszinierende Eislandschaft mich auf den Schneeberg erwartet, wäre mir bei derartig derben Schneebedingungen (eisig, vom Regen glasiert, unfahrbare Windgangeln) keine Schitour in den Sinn gekommen.
      In jedem Menschen schlummern Kräfte, die nur darauf warten, mobilisiert zu werden. Bei mir funktioniert das durch Motivation und Zielstrebigkeit. In freudiger Erwartung habe ich die Anstrengung des Anstiegs gar nicht gespürt sondern sogar genossen.
      Ein Lieblingsspruch von mir lautet:

      „Das tun zu können, was man gerne tut, bedeutet FREIHEIT;
      das gerne zu tun, was man tut, bedeutet GLÜCK.“

      Unterm Strich habe ich mich bei der Tour zwar angestrengt, aber deutlich mehr „Energie und Kraft“ getankt.
      Natürlich läßt sich das nicht beliebig ausreizen. Meine körperlichen Grenzen kenne ich 😉

      LG, Franz

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