Nebel unten, Sonne oben, im Übergangsbereich herrliche Lichtphänomene………..

…………………die Kurzfassung für die nächsten Tage und das bevorstehende Wochenende. Flache Druckverteilung zwischen einem atlantischen Tiefdrucksystem und einem Hoch über Osteuropa führt bei uns zu gradientenschwachen Verhältnissen, bei der eine Durchmischung der Luftmasse mit verbundener Auflösung der Nebelfelder nur inneralpin und in Föhntälern  erfolgt. Zu Wochenbeginn eine schwache Störung aus Westen gefolgt von einer markanten Föhnlage.

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Ein herrlicher Altweibersommertag mit Morgennebel im Tal und klarer Bergluft oberhalb einer Inversion am Hocheck

Der heutige Tag begann mit Morgennebel in den Tälern mit einer Obergrenze in ca. 700m.  Darüber von der Früh an fast wolkenlos mit wenigen Cirren und glasklarer trockener Luftmasse.

An der Obergrenze des Nebels heizt die Sonne um diese Jahreszeit recht rasch die die Hänge der herausragenden Berggipfel auf, sodass durch das Aufsteigen der erwämten bodennahen Luft die Zirkulation in Schwung kommt. Die feuchte Nebelluft in den Tälern vermischt sich in der Folge mit der trockenen Luft darüber…………der Nebel wird zu Dunst, die Sonne erreicht die Täler.

In den engen Tälern der Gutensteiner Alpen südlich des Triestingtals  ist das Volumen der Nebelmenge geringer, weshalb dort die Nebelauflösung viel rascher erfolgt als im breiteren Triestingtal.

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Auf Hoch Kieron folgt unspektakuläres Herbstwetter

Hoch Kieron   brachte uns einen Hauch von Altweibersommer, der uns auch heute über und außerhalb des Nebels bei dünnen Cirren Sonnenschein und Wärme bringt.
Bereits mit dem morgigen Di hat Kieron seinen Schwerpunkt zum Balkan verlegt und bei uns macht sich über dem Vormittagsnebel hoher Wolkenaufzug eines sich nähernden Höhentroges bemerkbar.
Mi/Do durchwachsen mit vielen Wolken und lokalen Regenschauern, gefolgt von freundlichen Tagen mit angenehmen Temperaturen.
Ein möglicher kontinentaler Kaltluftvorstoß zum Wochenende ist damit vom Tisch    🙂

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Erhaltungsneigung beendet Altweibersommer nach wenigen Tagen

Das Hochdruckgebiet, das uns ein paar Tage Altweibersommer bringen wird,  setzt sich schwerer als erwartet  gegen die herrschende nördliche Strömung durch.  Heute Nacht und morgen Sa vormittags wird es nach Osten zu (OÖ,NÖ) noch flachen Nordstau mit ein paar Regentropfen geben.

Weiter im Westen und der Alpensüdseite hält morgen nach Nebelauflösung der Altweibersommer  Einzug.
Den Osten wird er dann ab So beglücken   🙂

So und Mo  teilweise zähe Nebelfelder in der feuchten Grundschicht, die sich im Laufe des Vormittags aber überall auflösen werden, gefolgt von einem sonnigen Tagesverlauf.

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Der Altweibersommer steht in den Startlöchern

Der Altweibersommer ist eine meteorologische Singularität (so bezeichnet man in der Meteorologie Wetterlagen, die zu bestimmten Zeiten im Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten  und deutlich vom üblichen Witterungsverlauf abweichen wie z.B auch das Weihnachtstauwetter, die Hundstage, die Eisheiligen oder die Schafskälte im Juni) und ist typisch für den Zeitraum zwischen Mitte September und Mitte Oktober.

Der Altweibersommer ist das Ergebnis eines stabilen Hochdruckgebietes über Mitteleuropa. Typische Begleiterscheinungenrscheinungen sind Morgennebel, trockene Luft mit bester Fernsicht über einer flachen Inversion, Tmax bis knapp über 20° und die rasch fortschreitende herbstliche Laubverfärbung.

Genau dieser Witterungsabschnitt erwartet uns ab dem kommenden Wochenende   🙂

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Den Spätsommertagen folgt ein markanter Kaltlufteinbruch mit Frostgefahr in geschützten Lagen

Heute Sa und morgen So bleiben uns die spätsommerlichen Temperaturen in den Niederungen noch erhalten. Mit der zunehmend auf West drehenden Strömung werden allerdings nicht nur warme, sondern auch labil geschichtete Luftmassen herangefüht,  sodaß vor allem im Westen, dem Bergland und dem Waldviertel mit Schauer- und Gewitterbildung am Nachmittag gerechnet werden muss;  vermehrt morgen So mit der Annäherung einer Kaltfront. Begünstigt bleibt der Osten.

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Grossglocknerhochalpenstrasse mit dem Rad

Der föhnbedingte flache Wolkenstau  am Alpenhauptkamm, der  in den letzten Tagen Pässe und Gipfel der Hohen Tauern immer wieder in Wolken hüllte, sollte mit Winddrehung auf SW heute nachlassen.  Zumindest für den frühen Vormittag verhießen die Wetterkarten beste Verhältnisse.

Über die Nordrampe der Großglocknerhochalpenstraße gings mit Tagesanbruch in Richtung Fuschertörl.

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Grosser Hundstod im Steinernen Meer

Nachdem eine Föhnkomponente am Alpenhauptkamm  nach wie vor  für zum Teil nebelige Bedingungen sorgte, entschied ich mich auch heute für eine Bergtour in den sonnigen Nordalpen.

Mit dem Mountainbike gings von Weißbach bei Lofer über die Kallbrunnalm und  den Dießbachstausee bis zur Talstation der Materialseilbahn vom Ingolstädterhaus.  Von dort zu Fuß in das verkarstete und fast vegetationslose Steinerne Meer mit Gipfelanstieg auf den Großen Hundstod (2594m).

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Über den Königsjodler auf den Hochkönig

Der Königsjodler ist  Klettersteig für Genießer 🙂    Er überwindet die Grate und Gipfel die Teufelshörner, führt über Schluchten und bietet neben perfektem Tauernpanorama  gewaltigen Tiefblicke ins Birgkar. Vom Ausstieg auf der übergossenen Alm gelangt man in 1/2 Stunde zum Matrashaus auf dem Gipfel des Hochkönigs.

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Spätsommerliche Aussichten mit kleinen Schönheitsfehlern

Kein makelloser, aber ein durchaus freundlicher spätsommerlicher Wetterabschnitt erwartet uns kommende Woche. Bei flacher Druckverteilung und feuchter Grundschicht wird das Erscheinungsbild stark vom Tagesgang geprägt:
Nebel bzw. Stratus am Morgen, aufgelockert bewölkt bis heiter über mittags mit Höchsttemperaturen in den Niederungen bis 25°, Quellwolkenbildung und lokale Schauer nachmittags/abends.
Im Vergleich zu den vergangenen Wochen aber ein „traumhaftes“ Spätsommerwetter   🙂

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von Franz Zeiler